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Konversionssommer 2017

Auch dieses Jahr findet wie gewohnt auf dem Gelände der ehem. Garnison Vogelsang der "Konversionssommer - Tag der offenen Konversionsfläche" statt.

Termin: ___________________ (Demnächst)

Alle Neugierigen, Fotografen und Fragensteller sollten diese legale Möglichkeit der öffentlichen Begehung nutzen und sich vor Ort über die Geschichte der Garnison und über den Fortschritt der Rückbaumaßnahmen informieren. Das Interesse an unserer Geschichte und der Garnison reißt nicht ab. Vor allem junge Leute werden immer neugieriger. Das freut mich!

Treffpunkt wird wie die Jahre zuvor, die ehem. Parkettfabrik an der Burgwaller Landstrasse sein. Verschiedene Führungen laden ein, um das Gelände der Garnison Vogelsang zu erkunden. Seit dem letzten Konversionssommer wurden einige Gebäudeflächen entsiegelt (u.a. KPP 2, Gebäude der 897. sst. NB, 1 Heizhaus, 1 Gemeinschaftsdusche, Wasserwerk, Leninstele ggü. Stab 162. PR. und Blockhäuser der Offiziere ggü. Stab 25. PD). Dennoch gab es auf dem großen Areal noch einiges zu entdecken.

Ob der Montagebunker allerdings in diesem Jahr auch wieder besichtigt werden kann, ist fast ausgeschlossen. Denn dank einiger Schwachköpfe, die den Tag der Konversion nicht abwarten können und sich mit Gewalt Zutritt verschaffen, wurde der Bunker nun massiv und mit großem Aufwand verschlossen. Ich werde alles versuchen um eine Öffnung für diesen Tag zu bewirken. Ob's mir gelingt, lassen wir uns überraschen.

 

 

Kondolenz

Plötzlich und unerwartet müssen wir in diesen Tagen um unseren guten Freund und Wegbereiter Manfred Müller trauern.

Um so schwerer fällt uns der Abschied von einem Menschen, der es wie kein zweiter verstanden hat, Freunde und Gäste gleichermaßen mit in seinen Bann zu ziehen und mitzunehmen in eine, seine Welt.
Manfred, danke das wir an Deinem Wissen, an Deinen Freuden und an Deiner Leidenschaft teilhaben durften. Du wirst vielen fehlen!

Auch wissentlich das diese Kondolenz den Schmerz der Angehörigen und der Familie über den Verlust nicht zu lindern vermag, wünschen wir ihnen Kraft und Zuversicht für diese schwere Zeit.

 

Lychen 2 - Informationstafel

Informationstafel Lychen-2
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Es ist geschafft! Die Tafel steht an ihrem vorbestimmten Ort! Nun bleibt zu hoffen, dass ihr Inhalt vermittelt und ein wenig zum Nachdenken anregt. Ich danke allen Unterstützern. (24.09.2016)

Diese Informationstafel soll zukünftig helfen, die Geschichte und die Aufgabe der "Frontbasis Objekt 4001" / "Lychen-2" an diesem Ort in neutraler Form für Interessierte zu erläutern. Militärhistoriker und Zeitzeuge haben sich geäußert und bestehende und ihre Forschungsergebnisse und Erlebnisse für diese Tafel Verdichtet und zur Verfügung gestellt. Dafür sage ich Hochachtungsvoll, Danke!
Bedanken möchte ich mich natürlich bei den vielen Unterstützern und Förderern, die mit mir zusammen dafür gesorgt haben, dass dieses Projekt auch finanziell realisiert werden kann. Ein besonderer Dank gilt Herrn Dr. Morré vom Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst und Herrn Arnold von den Berliner Unterwelten für ihre großzügige und unkomplizierte Hilfe.

Da eventuell anfallende Folgekosten für Erhalt und Wartung (diese obligt mir lt. Vertrag mit dem Landkreis Oberhavel) nicht kalkulierbar sind, möchte ich motivieren und bitten, dieses Projekt auch weiterhin zu unterstützen, um es auch dauerhaft zu erhalten. Sie haben damit die Gelegenheit, einen wichtigen Beitrag für die Zukunft zu leisten, indem sie unsere Geschichte bewahren. ALLE eingehenden Mittel fließen 1:1 in das Projekt, dafür stehe ich zur Kostenverteilung Rede und Antwort!

Bitte unterstützen sie dieses Projekt!

Wer ohne Umwege helfen möchte, der folge dem Pfad der Gemeinschaft der Unterstützer:

IBAN DE78100900007109682017
Stichwort: Info-Tafel Lychen 2

Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 


Von der Idee zur Realisierung:

 

Im Oktober 2013 hatte ich am Landkreis Oberhavel, Dezernat II die Aufstellung einer Informationstafel an der ehemaligen sowjetischen Frontbasis „Lychen-2 / Objekt 4001“ beantragt, damit dieser Ort nicht zwischen den Zeilen der Geschichte verschwindet. Schon allein, weil die Existenz dieses Lagers mit zur längsten Friedensperiode in Europa beitrug und half, den Status Quo zu erhalten: Frieden durch Gleichgewicht (so kontrovers es klingt).

Auf Grund intensiver Forschungen, Recherchen und mit Hilfe von Zeitzeugen, ist es uns gelungen, die Ursachen, den Sinn und den Zweck dieses Lager neutral und verständlich in Zeilen zu fassen.
Nach fast 2,5 Jahren schwieriger Verhandlungen, Entscheidungsfindungen, Ortsterminen im Landkreis und einer abschließenden Expertise des Militärgeschichtlichen Forschungsamt Potsdam ist es mir nun endgültig gelungen, die dauerhafte Genehmigung zum Aufstellen dieser Informationstafel zu erreichen. 

Die Informationstafel gibt es nun auch als Grafik zum "Mitnehmen". Ein QR-Code auf der Tafel führt hier zum Bild.

 

 

Festbuch "800 Jahre Zehdenick"

Am 28.12.2016 begeht die Stadt Zehdenick/Havel ihr 800-jähriges Gründungsjubiläum. Aus diesem Grund ist ein Festbuch entstanden, in dem die bewegte und vielfältige Geschichte der Stadt und ihrer Umgebung mit Hilfe von 18 Autoren gebündelt wurde. Ich wurde durch die Stadt Zehdenick gebeten, meinen Teil in Form der Geschichte der Garnison Vogelsang beizutragen. Dafür herzlichen Dank an die Stadt Zehdenick für die Organisation und an den Nordlicht Verlag für die Realisierung!

Festbuch 800 Jahre Zehdenick
Eine Zeitreise durch Vergangenheit und Gegenwart
Hardcover, 21 x 25 cm
336 Seiten mit zahlreichen Fotos und Abbildungen
Mit großformatiger Übersichtskarte über die Zehdenicker Ziegeleilandschaft in ihrer Blütezeit um 1910.
22,90 Euro

Das Buch kann über den Nordlicht Verlag oder direkt über mich bestellt werden.

www.nordlichtverlag.de

Ergänzend dazu, ein Artikel in der MOZ vom 26.11.2015

www.moz.de

 

In memory of Major Arthur D. Nicholson

In memory of Major Arthur D. Nicholson / zur Erinnerung an Major Arthur D. Nicholson 24. März 1985 (Ludwigslust, 20.03.2016)

A. Nicholson erlag am 24. März 1985 auf einem sowjetischen Militärgelände bei Ludwigslust seiner Schussverletzung, die Ihm zuvor durch einen sowjetischen Wachposten beigefügt wurde. Über die wahren Hintergründe, sowie Ziele und Ergebnisse dieses Einsatzes gab und gibt es nach wie vor unterschiedliche Darstellungen und Schuldzuweisungen Russischer und Amerikanischer Seite. Unbestritten gilt jedoch die Tatsache, dass sein Tod unnötig war und hätte verhindert werden können, auch oder besonders im Verweis auf die gegenseitige Nichtbeachtung von Sperrgebietsgrenzen und ausgeschilderten Zutrittsverboten an militärischen Objekten des jeweilgen Gegners.