
In der Tat, Geschichtsforschung ist spannend, lehrreich und abwechslungsreich zugleich. Die Quintessenz jedoch ist, dass wir durch Forschung Wissen transportieren und Wissen erhalten, erhalten für nachrückende Generationen. Sei es nun um in völliger Dunkelheit im Schein der Lampe verrostete Rohre zufinden oder einst vorhandenes neu zuwerten. Das Verlorengeglaubte nicht vergessen und dem Neugierigen zugänglich machen ist der Reiz und der Ansporn. Das das hin und wieder nicht ohne "Drecksarbeit" geht, erklärt sich wohl von selbst. Ohne dem geht "Forschung" nun mal nicht. Aber es macht riesigen Spaß und das sollte das wichtigste bleiben.
Respektiert bitte die Rechte der Eigentümer und deren Besitz. Viele Eigentümer sind garnicht so engstirnig wie man glauben sollte. Fragen hat noch nie geschadet!! Es gibt genügend Vereine oder Privatnutzer die ehemalige Liegenschaften begehbar machen, sei es nun als Museum oder rein Privat. Zum anderen gibt es ja auch noch einige Foren (siehe "Links").
Abraten möchte ich jedoch vor sogenannten "Eventagenturen" die Reisen und/oder Wanderungen in ehem. militärische Liegenschaften anbieten. Diese Reisen sind mitunter sehr kostenintensiv und glänzen eher durch Masse (Anzahl der Objekte) statt Klasse (der Kern). Hier kommt der Reisende bei der Anzahl der Objekte oft nicht entscheidenen Details und Hintergrundinformationen in Berührung. Diese sind aber sehr oft das ausschlaggebene, will man doch bestimmte Zusammenhänge und Tatsachen richtig werten und sich nicht hinter Halbwahrheiten und Vermutungen verstecken.