Heimatgalerie - Garnison Vogelsang / Гарнизон Фогельзанг

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Garnison Vogelsang / Гарнизон Фогельзанг

Aus Anlass des 20. Jahrestags des Abzugs der sowjetischen Streitkräfte aus Deutschland gibt es die Ausstellung "Geschichte der Garnison Vogelsang". Startpunkt der Ausstellung war vom 29.08. - 13.10.2014 Zehdenick / Havel, als weiterer Ort kam bis zum 21.11.2014 Oranienburg hinzu. Nun folgt Berllin.
Seit dem 15.12.2014 bis vorraussichtlich Ende Januar 2015, ist die Ausstellung im Deutsch-Russischen Museum in Berlin-Karlshorst, Zwieseler Str. 4, 10318 Berlin zu besichtigen. Öffnungszeiten: Di.- So. 10:00 - 18:00 Uhr. Auch hier ist der Eintritt für jedermann kostenlos.

Artikel "Märkische Online Zeitung" (MOZ)

Pressemitteilung Landkreis Oberhavel


Nahe der Ortschaft Vogelsang / Oberhavel befand sich neben Wünsdorf und Jüterbog eine der größten und bedeutensten Garnisonen der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte (GSSD) / Westgruppe der Streitkräfte (WGS). Der Divisionsstandort Garnison Vogelsang / Гарнизон Фогельзанг. Die Geschichte der Garnison beginnt im März 1949. In den kommenden Jahren entstehen hier auf über 3 km² nach und nach mehr als 12 Militärstädtchen. Diese waren innerhalb der Garnison baulich getrennt und verwaltungstechnisch eigenständig. Im April 1959 stationierte die UdSSR in Vogelsang und Neuthymen erstmalig außerhalb ihrer Landesgrenze das Raketensystem R-5M (SS-3). Dieses System hatten eine Reichweite bis 1200 km und konnte mit 1 nuklearen Gefechtskopf bestückt werden. 45 Jahre später, 1994, verließ der letzte sowjetische Soldat die Garnison Vogelsang.

Ich möchte versuchen die Strukturen zu erläutern und auszuwerten. Nicht selten bringen neue Unterlagen bessere oder andere Informationen, sodass sich bestehendes verdichtet oder ergänzt. Daher wird dieser Artikel regelmäßig korrigiert oder auch neu geordnet bzw. überarbeitet. Wenn die "gesamten Garnison" geschriebe wird, ist das gesamte in Anspruch genommene Gelände nördlich ausdehnend ab der Ortschaft Vogelsang, bis zur Havel gemeint. Das sich dann dort angrenzende Gelände ab der Havel wurde als Truppenübungsplatz (TÜP) genutzt und soll hier vorerst nicht behandelt werden. Auf Sowjetischen Karten wird der Kasernenbereich der Garnison, mit dem Namen: "ХАФЕЛЬ" (Havel) geführt.

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