Heimatgalerie - Böhmen/Mähren Reise 2014

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Böhmen/Mähren Reise 2014

Frühjahr 2014, 7 Freunde "satteln die Pferde" und folgen einem zuvor abgesteckten Pfad. Was kann es schöneres geben?

Für die Reise waren 7 Objekten in 4 Tagen geplant. Alle Objekte wurden besucht und ausgiebig dokumentiert. Es zeigte sich mal wieder, dass eine gute Organisation das A und O ist.

Zu den Objekten:

  • Gefechtsstand der 71. FlaRbr. Drnov (Sektor Prag)
  • National Memorial auf dem Vitkov Berg (National Museum Prag)
  • Abhörzentrale MfS Hotel Jalta Prag
  • Feuerstellungen der 122. Rbr. am TÜP Libava (OTR-22/Temp-S)
  • Reservegefechtsstand (RGS) der ČSLA in der Höhle bei Vypustek
  • Füst MfS CSSR Festung Hanicka
  • Feuerstellung der 119. Rbr. am Uhyst/Taucher

 


Gefechtsstand der 71. FlaRbr. der ČSLA bei Drnov/CZ.

Unsere erste Reise 2014 führte uns in die Tschechische Republik, von 1960–1990 Teil der CSSR (Tschechoslowakische Sozialistische Republik).
Die erste von uns besuchte Anlage war der ehem. Gefechtsstand (GS) der 71. Fla-Raketen Brigade, die u.a. für die Überwachung des Luftraumes um Prag und die Kommandierung der angeschlossenen Fla-Raketenabteilungen dieser Brigade, verantwortlich war.

Der Bunker (GS) hat eine Grundfläche von 5500m². Die Liegenschaft wurde zwischen 1981 und 1984 errichtet und am 1. Mai 1985 durch die Armee in Betrieb genommen. Dieser Betrieb wurde erst im Jahr 2003 eingestellt und der Bunker (GS) außer Betrieb genommen. Im Jahre 2009 gründete sich der Verein "Bunker Drnov" und begann die Anlage für Besuche durch die Öffentlichkeit vorzubereiten und das Objekt Museal zu nutzen.
Prinzipiell war es Aufgabe der Brigade den Luftverteidigungssektor im Grossraum Prag zu schützen, eine ähnliche Aufgabe, wie die des GS der NVA- Fla-Raketenbrigade Ladeburg.

Wir trafen uns vor dem Objekt mit verschiedenen Forscherfreunden und erhielten durch unseren Kontakt vor Ort Zutritt zur Liegenschaft. Unsere Tour war vorher angemeldet und auf unsere Gruppe begrenzt.
Die Tour begann am technischen Zugang zum Führungskomplex. Nach einer kurzen Einweisung ging es los.
Die Besichtigung begann im technischen Bereich. Vorbei an den 4 Netzersatzanlagen (NEA), Luftfilteranlagen und dem Wasserwerk, ging es durch lange Gänge und durch massive Drucktore in Richtung Gefechtsführungszentrum.
Wie in den Typbauten der NVA Luftverteidigung auch, war dieser zweietagig ausgeführt. Das Luftlagezentrum erinnert an den GS Ladeburg. Das Luftlagezentrum ist sehr gut erhalten und beinhaltet auch ein Modell des gesamten Gefechtsstandes.
Im Bunker (GS) befindet sich eine kleine Ausstellung zum Thema sowjetische Fla-Raketen. Selbst das technische Herz des Bunkers, die Dispatcherzentrale, durften wir besichtigen. Alles in allem ist der Bunker sehr gut erhalten und ein lohnenswertes Ziel für interessierte Besucher.

Weitere Informationen auf der Internetseite der Betreiber: Bunker Drnov

Bitte über die Homepage eine private Führung (Englisch) buchen. Der Eintrittspreis wird vorgegeben und kostet pro Std. 3500 CZK / ca. 290 €.

(Quellen Text und Bild: Ralf Löhder)

Das Nationaldenkmal auf dem Berg Vitkov/Prag

Zum Gesamtkomplex gehören 2 Gebäude. Das am Fuße gelegene wurde 1927 errichtet und 2 Jahre später fertig gestellt. Der Bau des Befreiungsdenkmals wurde zusammen mit der Grundsteinlegung auf der Hügelkuppe 1928 begonnen.
1933 wurde das Gebäude auf der Hügelkuppe fertig gestellt. Nun begann der Innenausbau. Im Jahre 1938 war das Denkmal fertig und sollte in den Besitz des Staates übergehen, die Ereignisse in München verhinderten diesen historischen Schritt.

Der Festsaal
Seine Form und Gestaltung erinnert an die Tempelarchitektur. Die Halle ist dreischiffig mit Tribünen an den Seiten und großen Deckenfenstern für eine natürliche Beleuchtung. Den größten Platz nimmt der vordere Bereich des Festsaales ein, er wird sowohl für feierliche Anlässe, aber auch bei Trauerfeiern genutzt. Die große Metallstatue an der Hallenfront stammt von den Bildhauern Karel Kotrba und Ladislav Kofranek aus dem Jahre 1938. Sie symbolisiert den fliegenden und geflügelten Genius, der die Freiheit prophezeit. Die Statue wurde während des II. Weltkriegs von den Nazis zerstört, jedoch nach dem II. Weltkrieg neu gegossen und an seinem alten Platz aufgestellt. Über dem Podium hängt ein Wandteppich mit dem großen Nationalwappen der Ersten Republik. Um die Zerstörung durch die Nazis zu vermeiden, wurde er 1938 zur Weltausstellung nach New York versandt und kam erst 2001 hierher zurück. Einzelne gekachelte Felder schmücken den Sims und zeigen die historischen Wappen der Länder, die zur Ersten Republik gehörten. Die Böden, Treppen und Wände sind aus verschiedenfarbigen Marmor hergestellt.

Die Präsidenten-Lounge
Der Raum ist im architektonischem Stil gehalten. Das Parkett ist aus Eichen- und Walnussholz, die Wände sind mit Seidensamttapete mit Byzantinischem Muster bezogen.

Das Grabmal des Unbekannten Soldaten

Das Grabmal befindet sich unterhalb der Reiterstatue. Ursprünglich befand es sich seit 1922 im alten Rathaus. Nach dem Krieg gab es Ideen der Umsiedlung zum Befreiungsdenkmal. Vollzogen wurden diese dann als feierlicher Höhepunkt im Rahmen des 5. Jahrestages der Schlacht von Dukla am 09.10.1949.

Die Statue des Jan Zizkas aus Trocnov auf seinem Pferd
Das Denkmal wurde 1931 beim Bildhauer Bohumil Kafka in Auftrag gegeben. Dieser benötigte 10 Jahre für die Fertigstellung. Gegossen und enthüllt wurde sie erst am 14. Juli 1950, am Jahrestag der Schlacht von Vitkov.
Die Statue ist mit Betonpflöcke im Boden verankert, 9 m hoch, 9,60 m lang und 16,5 t schwer.

Hauptsaal
Hier befindet sich die Dauerausstellung. Der Saal ist ein Ort der Verehrung und der Ehrerbietung, ursprünglich als Grabstätte für verdiente tschechoslowakische Legionäre konzipiert und nie als dieses genutzt.
Ab November 1942 besetzten die Nationalsozialisten das Denkmal und nutzen es bis zum Ende des Krieges als Lagerraum. Zuvor konnten viele Kunstgegenstände ausgelagert werden. Nach dem II. Weltkrieg begann der Wiederaufbau des Denkmals.
Das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei entschied, dass Denkmal in einen Pantheon des Proletariats umzuwandeln. Die ideologische Funktion des Gebäudes änderte sich.

Kolumbarium
Auch dieser Teil war ursprünglich als Grabstätte für verdiente tschechoslowakische Legionäre geplant. Begraben wurde hier niemand. Seit 1951 wurde es als Bestattungsort für hochranginge kommunistische Parteigrößen verwendet.
Ihre Überreste wurden nach 1989 entfernt, die Urnen bestattet oder an die Familien übergeben. Die Innenausstattung wurde vom Bildhauer Jaroslav Horej geschaffen. Heutzutage wird dieser Ort zum Gedenken an außergewöhnliche Persönlichkeiten verwendet, die die Tschechische und Tschechoslowakische Geschichte des 20. Jahrhunderts beeinflusst haben.

Die Befreiungshalle
Dieser Gebäudeteil wurde vom Architekten Jan Zazvorka bereits während des II. Weltkrieges geplant, aber erst nach 1945 erbaut. Grundgedanke war der Tribut an den Widerstand. Nach 1948 wurde der Zweck geändert und 1955 als Halle der Roten Armee eingeweiht. Gut zu sehen an den Mosaikfeldern die verschiedene sowjetische Waffen zeigen. Zuvor, 1953, beschloss das Zentralkomitee das Klement Gottwald Mausoleum im Denkmal zu integrieren. Gesagt, getan. Unter der Halle entstand ein unterirdischer Raum.
Dort befanden sich das Labor (ausgestattet mit modernsten Geräten), ein Raum für Ärzte und Krankenschwestern, eine Leitstelle, ein Lager- und Maschinenraum. Technologie und Klimaanlage erfüllten die neusten Kriterien. 1953 wurden die Bauarbeiten abgeschlossen. Die originale Ausstattung blieb bis zur Einäscherung Klement Gottwalds 1962 vor Ort und wurde danach teilweise entfernt. Tschechoslowakische Ärzte und Experten übernahmen ab 1955 die Obhut des einbalsamierten Körpers und aller technischer Einrichtungen. Erhalten geblieben ist der Kontrollraum und der Grundriss des Labors. Der rote Sarkophag des Hauptsaals, in dem die Urne Klement Gottwalds nach 1962 aufbewahrt wurde, kann heute in einer Nische im Labor besichtig werden.

Weitere Information auf der Homepage des Museums: National Memorial

Der Eintritt ist zeitlich unbegrenzt und kostet pro Person 110 CZK / ca. 4 €, plus Fotogebühr von 50 CZK / 1,80 €. Aber allein der Blick über Prag vom Dach des Museums, ist jeden Euro wert! Also, allein schon wegen dem Ausblick dort hin!


Der Bunker unter dem Hotel Jalta

Es empfhielt sich, diesen Besuch im Vorfeld über die Homepage (Kontakt) anzumelden. Dort heisst es dann auch als Information was einem erwartet,
"Eine Besonderheit des Boutique Hotels Jalta ist ein früher unzugänglicher Atombunker, in welchem das militärische Hauptquartier der Warschauer-Pakt-Staaten für den Kriegsfall angesiedelt werden sollte."
Durch diese Information sollte man sich allerdings nicht zu viel erhoffen, denn der Besuch ernüchtert. Man gibt sich Mühe, ist freundlich und versucht authentisch zu sein. Soweit, so gut. Beim Abstieg in den Keller fallen linker Hand zwei Klappen auf die den KDWD verschliessen und am Ende der Treppe versperrt eine graue "DZ" Tür den Weg. Das waren aber auch schon die Highlights. Der Rest trieb mir/uns Falten auf die Stirn.
Nun ja, wer schon mal einen realen "Atombunker" gesehen hat, wird mir zustimmen. Aber bitte, machen Sie sich Ihr eigenes Bild.

Weiterhin wird während der Führung durch den "Atombunker" erklärt, dass früher alle Zimmer des Hotels per Abhöranlage mit der Zentrale in genau diesen Keller verbunden waren. Staatsgäste und andere Ranghohe Industrielle wurde hier in diesem Hotel bevorzugt untergebracht. Selbst in unseren geschulten Augen waren diese Räume eine eilig hergerichtete und provisorisch wirkende Einrichtung. Es gibt zwar einen Raum mit dem Zimmerplan des Hotels, davor aufgebaut ein Verteilerschrank mit Steckverbindungen, aber auf keinen Fall ein "militärisches Hauptquartier der Warschauer-Pakt-Staaten". Hier möchte das Hotel wohl eher Neugierige zum "Schnuppern" ins Hotel locken.

Weitere Informationen auf der Homepage des Hotels: Hotel Jalta

Der Eintritt kostet pro Person 75 CZK / ca. 2,80 €. Dauer der Führung: 30 min.


Die Feuerstellungen der 122. Rbr. am TÜP Libava (OTR-22/Temp-S)

Das Gebiet rund um Libava ist seit 1947 militärisches Übungs- und Sperrgebiet. Von den ursprünglichen 23 Dörfern, blieben im Laufe der Zeit nur 5 Dörfer übrig. Die Zahl der Dörfer verringerte sich durch Umsiedlung oder Zusammenlegung. In den verbliebenen 5 Dörfer wohnten/wohnen ausschließlich Militärangehörige. Die sowjetischen Raketenbrigaden der 122. Rbr. waren von Sommer 1983 bis Sommer 1989 hier stationiert. Ihre Stationierung war, wie auch die der Raketenbrigaden in der ehem. DDR, als Antwort auf die Stationierung der amerikanischen Pershing II und Cruise Missile in der BRD anzusehen (Militärstrategische Konzeption 1979 zur Stationierung strategischer Raketen mittlerer Reichweite). Gleichwohl wurden große Teile des Sperrgebietes auch von anderen sowjetischen Truppenteilen der "Zentralgruppe der Streitkräfte" (ZGS/Totschka/SS-21) bis zum Herbst 1990 genutzt. Danach erfolgte der Abzug der sowjetischen Streitkräfte.
Leider verbiete meine Vereinbarung mit den zuständigen Behörden eine Weitergabe bzw. Veröffentlichung von Bildern. Dies war eine der Vorraussetzungen für die Genehmigung durch das Tschechische Verteidigungsministerium.


Reservegefechtsstand (RGS) der ČSLA in der Höhle bei Výpustek

Die Höhle bei Vypustek wurde bereits im 17. Jahrhundert entdeckt. Im September 1883 weilte der Fürst Johann hier unten. Anfang des 20. Jahrhunderts (um 1920) wurde begonnen Phosphat Ton abzubauen. In der Höhle fand man besonders viele und sehr gut erhaltene Knochen und Skelette von Höhlenbären und Höhlenlöwen. Diese Funde liegen heute im Museum Anthropos in Brno und im Naturwissenschaftlichen Museum in Wien. Für Höhlenfans ein MUSS.
Nach der Besetzung der Deutschen Wehrmacht 1943, verlagerte die Deutsche Industrie ihre Flugzeugmotorenfabrik "Ostmark" in diese untertägige Anlage (UTA). Böden wurden betoniert und Fertigungsstrecken errichtet. Bis zu 600 Menschen sollen hier, laut jetzigen Betreiber, in 12 Stundenschichten gearbeitet haben. In den letzten Kriegstagen (April 1945) versuchte die abziehende Deutsche Wehrmacht in der unterirdischen Fabrik Feuer zu legen und den Eingang zu sprengen. Fast die gesamte Höhle war zerstört, einige Maschine brachte man in andere Fabriken rund um Brno. Was an Kleinteilen übrig blieb, fand bei den nahen Anwohnern ein neues zuhause.
Ab dem Jahre 1961 wurde ein Teil der Höhle mit Einbauten und Schutzelementen gegen Kampfstoffe zur Reserveführungsstelle der ČSLA ausgebaut. Der Bunker sollte 250 Personen Platz bieten. Dieser Reservegefechtsstand könnte durch die Überdeckung mit rund 55 m Felsgestein eine sehr hohe Schutzklasse gehabt haben. Alle notwendigen Schutzelemente wie, Filter, Zu- und Abluft (LTA), Überdruck, Netzersatzanlage, Dekonschleuse und Frischwasser waren für eine hermetischen Verschluss vorhanden. Erst zum Ende des Jahres 2006 wurde diese Anlage von der tschechischen Armee geräumt und der zivilen Nutzung übergeben.
Die Größe des genutzten, zum RGS ausgebauten Höhlenteil, entnehmen Sie bitte der Grafik (http://www.alena.ilcik.cz).

Nähere Informationen und Öffnungszeiten hier: Höhle Výpustek

(Quellen: eigene Informationen durch Besuch, http://www.cavemk.cz, Grafik)

Dauer der Führung: ca. 70 min. (es empfhielt sich eine private Führung zu buchen), Eintritt p. Person: 150 CZK (incl. Fortoerlaubnis)


Führungsstelle der Staatssicherheit der CSSR in der Festung Hanička

Die Festung Hanicka sollte im Verbund mit weiteren Festungsanlagen, ab Mitte der 30iger Jahre wichtige Verkehrs- und Wirtschaftszentren entlang der Deutschen Grenze schützen.
Die komplett fertiggestellte Werkgruppe Hanicka wurde 1938, nach nur 2 Jahren Bauzeit, zusammen mit den Festungsanlagen "Berghöhe" und "Grulich" an der Nordwestflanke der Befestigungslinie "Glatzer Kessel" in Dienst gestellt. In der Zeit der Sudetenkrise (1938) war die Festung nur mit leichten Verteidigungswaffen ausgestattet. Große Haubitzen fehlten völlig. Der Grund war simpel, sie standen einfach nicht zur Verfügung.

Auf einer Gesamtfläche von ca. 5 ha, besteht die Festung Hanicka aus 6 Einzelwerken.
- Eingangswerk R 79
- Artilleriewerk R 79
- Geschützdrehturm R 78
- Beobachtungswerk R 77
- Infanteriewerk R 80
- Gefechtsstand R 78

Im Einsatzfall sollten 426 Mann ihren Dienst hier verrichten. In den 30iger Jahren verfügte die Festung lediglich über 29 MG-Stellungen. Nachdem die deutsche Wehrmacht 1938 die Grenzengebiete überschritten hatten, wurde die Festung der Wehrmacht übergeben. Die Wehrmacht selbst führte an dieser nur Beschusstests und Bausubstanzprüfungen durch.
Nach dem Krieg wurden Anfang der 50iger Jahre einige Panzerkuppel als Altmetal durch Sprengung demontiert und der Festung dadurch schwerer Schaden zugefügt. Bis in die Jahre 1974 war die Festung der Öffentlichkeit zugänglich.
Jedoch erkannte die Staatsicherheit des tschechischen Innenministeriums 1975 wohl die Vorteile dieser Anlage und führte unter strengster Geheimhaltung, nach einer 15 jährigen Planung, den Ausbau zur Einsatzzentrale durch. Mögliche Antworten zu Nutzungskonzepten dieser Anlage durch das Ministerium sucht man allerdings vergebens. Lediglich die Größe und die Verzweigung der gesamten zugänglichen Werkgruppen überraschen den Besucher. Im Anschluss an die Verabschiedung der neuen Verteidigungsdoktrin und der Auflösung des Ministeriums, wurde die Anlage 1993 als militärisch unbrauchbar eingestuft und der Gemeinde Rokytnice übergeben.
Seit dem 01. Juli 1995 ist sie nun wieder für die Öffentlichkeit zugänglich und wird durch Führungen regelmässig begangen. Die Gemeinde Rokytnic hat diese Festung unter Denkmalschutz gestellt.   

Eckdaten der Festung:
- Ausdehnung 5 ha
- Tiefe 18 - 20 m
- 3 Dieselgeneratoren als Notstrom, Leistung in Summe 1 Megawatt
- Tanklager 32.000 l
- Telefonvermittlung für 120 Teilnehmer     
- chem. Wasseraufbereitung
- Kaltwassererzeuger

Alles weitere oder nichtgenannte finden Sie hier: Festung Hanička

Dauer der Führung: ca. 80 - 90 min. (es empfhielt sich den Besuch zuvor anzukündigen), Eintritt p. Person: 55 CZK (incl. Fortoerlaubnis)

(Quellen: Informationen aus dem ausgehändigten Begleitheft des Museums)


Feuerstellung der 119. Rbr. am Uhyst/Taucher

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