Heimatgalerie - Normandie/Bretagne 2013 - SWORD Beach

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Normandie/Bretagne 2013 - SWORD Beach

Der britische Landungsabschnitt »SWORD Beach« (Codename: »QUEEN«) erstreckt sich in etwa von Ouistreham-Riva-Bella bis Luc-sur-Mer. [2]

Hier, an den Stränden von Colleville-sur-Orne, Lion-sur-Mer und St.-Aubin-sur-Mer, gingen am 6. Juni 1944 um 7:30 Uhr rund 29.000 Soldaten der »2nd British Army« (u.a. die »3rd British Infantry Division« sowie die »51st British Infantry Division«) unter Befehl von Generalmajor Thomas Gordon Rennie (1900-1945) an Land. Direkt am Strand waren 630 gefallenen Soldaten zu beklagen. Die Aufgabe der »3rd British Infantry Division« bestand darin, am rechten Orne Ufer in Stellung zu gehen und sich mit der »6th Airborne Division« und der »3rd Canadian Infantry Division« zu vereinigen. Weiter sah der Plan vor, Caen sowie das Landefeld bei Carpiquet am Abend des 6. Juni 1944 einzunehmen.
Dieser Sektor wird von vier großen Batterien verteidigt: Merville (4x 100mm Geschütze), Riva-Bella (155mm Geschütze), Ouistreham und Colleville-sur-Mer (4x 105mm Geschütze). Dazu kam, dass die Deutschen auf die »716. Infanterie-Division«, die »21. Panzerdivision« und die »12. SS-Panzerdivision« zurückgreifen konnten. Alle wichtigen Orte, wie Colleville-Montgomery, Ouistreham-Riva-Bella, Hermanville-sur-Mer wurden bereits am 6. Juni befreit, Lion-sur-Mer und Luc-sur-Mer am 7. Juni 1944. [1]

Eine weitere wichtige Rolle im Zusammenhang mit den Landungen am »SWORD Beach« spielt die Einnahme bzw. Sicherung der beiden Brücken bei Bénouville und Ranville. Am 6. Juni 1944 um 0:20 beginnt die »Operation Tonga«. Drei Lastensegler mit je dreißig Mann der »2nd Infantry Division« der »6th Airborne Division« landeten nur wenige Meter von der Hebebrücke entfernt in Bénouville. Sie bildeten die sogenannte »D-Kompanie«, bestehend aus Soldaten der leichten Infanterie des »Oxfordshire & Buckinghamshire Infantry Regiments« der britischen »6th Airborne Division«. Die Einnahme der Brücke soll es der auf »SWORD Beach« landenden »3rd Infantry Division« ermöglichen, schnell bis zur Stadt Caen vorzudringen. Die Brücke ist in zehn Minuten eingenommen. Die Einnahme der beiden Brücken war der erste Sieg der Alliierten in der Normandie. Wenige Minuten später traf die Verstärkung ein und die Dörfer Ranville und Bénouville sind die ersten befreiten Dörfer in Frankreich. Am Abend des 6. Juni 1944 waren beide Brücken gesichert und unter Kontrolle der alliierten Streitkräfte. [1]

Die »Pegasus-Brücke« verdankt Ihren Namen dem Symbol auf dem Truppenabzeichen der »6th Airborne Division«, dem »Pegasus«. Am 26. Juni 1944 wurde die Brücke in Bénouville in »Pegasus-Brücke« umbenannt. Seit November 1993 ist die Original Brücke gegen eine größeren, moderneren Nachbau ersetzt worden. Die frühere Brücke ist in der Aussenanlage des »Mémorial Pegasus« zu sehen.

Museen: (Site Hillmann, Musée de Mur de l'Atlantique, Musée N° 4 commando, Pegasus-Bridge)

www.amis-de-suffolk-rgt.com

In diesem Objekt befinden sich 18 Bunker in bis zu vier Metern Tiefe. Alle Bunker waren und sind durch Gräben untereinander verbunden. Hier befand sich das Generalquartier des »736. Grenadierregiments«.
www.musee-grand-bunker.com
Ein 17 Meter hoher Bunker, zum Zwecke der Beobachtung und Entfernungsmessung für die Einstellung der Schussweite der Kanonen.
www.musee-4commando.org
Zu Ehren der hier gelandeten 177 Grünkäppis, die dem britischen Kommando »N° 4« unterstellt waren.
www.memorial-pegasus.org

http://www.normandiememoire.com/de/content/view/id-1-home

Quelle: [1] Lecouturier, Yves/Bournier, Isabelle: »Die Strände der alliierten Landung«, Edition Quest-France 2011, [2] »Historical D-Day Map«