Nationale Volksarmee (kurz: NVA)

Gegründet: 01. März 1956
Aufgelöst: 03. Oktober 1990

Der Personalbestand der NVA war zum Zeitpunkt der Auflösung: ca. 155.300 Mann, aufgeteilt auf 6 Divisionen.
Die NVA setzte, entgegen der GSSD, nicht auf Masse, sondern auf Klasse.

Die NVA war gegliedert in Landstreitkäfte, Luftstreitkräfte und Volksmarine. Die Landstreitkräfte waren in 2 Militärbezirke (MB) unterteilt (MB 3, Leipzig und MB 5, Neubrandenburg). Die Luftstreitkräfte gliederten sich in 6 Fliegergeschwader, sowie 2 Luftverteidigungsdivisionen auf. Die Volksmarine hatte 3 Flottillen (1. Peenemünde, 4. Warnemünde und 6. Dranske). Desweiteren ein Küsterverteidigungsregiment 18 bei Rostock, das Küstenraketenregiment 18 bei Schwarzenpfost, das Marinefliegergeschwader 28 in Laage und das Marinehubschraubergeschwader 18 aus Paarow. Hinzu kamen noch diverse Baueinheiten für Spezial-, Hoch-, Brücken- und Straßenbau, sowie die Pionierbaubatallione. Die Zusammenstellung beinhaltet nicht die Mobilmachungslage. Diese stellt sich gesondert dar. Die NVA war eine Armee die während Ihres Bestehens nie in aktive Kampf -oder Kriegshandlungen verwickelt war. Ihr hoher Ausbildungsstand und die geschlossene Gefechtsbereitschaft wurde sowohl von den Bruderarmeen, als auch von der Bundeswehr geschätzt.

Auch in vielen NVA Objekten gabt es Einbauten oder Elemente die entweder sonst nirgendwo Bedeutung fanden, aber es dennoch wert sind das sie mal erwähnt werden oder einfach nur "vorhanden" waren.

Das Komplexlager 12 (KL12), Objekt 16/630, in den Thekenbergen bei Halberstadt war eine der flächenmäßig größten (Bruttofläche ca. 40.000m², ca. 13 km Stollen, Schutzklasse: C), unterirdischen Lagerkomplexe der NVA. Diese diente der Lagerung von Ausrüstung, Material und vor allem Munition, für verschiedenste Waffensysteme der in der Militärkoalition des Warschauer Vertrages handelnden Truppen, speziell der der strategischen Westrichtung. Die Untertageanlage war neben weiteren anderen Objekten Bestandteil der Strukturen, die in den vorgeschobenen Versorgungsbasen 2 und 12 zusammengefasst waren. Der Begriff "Komplexlager" definiert nicht den Zustand oder die Vollkommenheit bzw. gibt nicht die Wesensform Anlage aus. "Komplexlager" steht für die eingelagerten "Komplexe", die zu "Komplexen" gelagerten Munitionsvorräte.

Dienstvorschriften, Kataloge und Anleitungen der Nationalen Volksarmee (noch unvollständig)

Die Streitkräfte der DDR führten zur Übersicht der notwendigen Dienstvorschriften (DV) drei "Dienstvorschriften-Kataloge".

Unterkategorien

Bezug auf alle Truppenteile und Einheiten der Landstreitkräfte (Raketentruppen, Panzertruppen, Komplexlager etc.)

 

...am Rande gefunden und so normal das es keinem mehr auffällt ... "kurz vorgestellt".

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