Heimatgalerie - Willkommen

Heimatgalerie

Dokumentationen zur Zeitgeschichte - damit die Wahrheit erhalten bleibt
Home

Sturm auf Berlin

Anlässlich des 75. Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus möchte ich auf zwei Dokumente aufmerksam machen. Auf diese beiden topografischen Handlungskarten der Roten Armee fiehlen mir jüngst bei der genaueren Betrachtung zwei Daten auf, die womöglich das Zeitfenster der erreichten Berliner Stadtgrenze aufzeigen dürften. [1]

Links die Eintragung im Handlungsstreifen der 5. Stossarmee (Marzahn, Ahrensfelde) "21.04. 20:00"

Rechts die Eintragung im Handlungsstreifen der 3. Stossarmee (Malchow, Weißensee) "21.04. 22:00"

Eine weitere Lagekarte zeigt die Handlungsstreifen der 47. Armee, 3. Stossarmee, 5. Stossarmee, 1. Gardepanzerarmee, 2. Gardepanzerarmee und 8. Gardearmee im Zeitraum 23.04. - 26.04.1945. [1]

Quelle: [1] https://pamyat-naroda.ru/


 

Berliner Unterwelten Hilfe

In der aktuellen Situation treten Probleme ans Licht, die es nicht verdient haben thematisiert zu werden. Dennoch läuft diese Berliner Institution Gefahr, ihre gesellschaftliche Rolle zu verlieren. Bitte helfen Sie mit, fördern und fordern Sie Bekannte, Freunde und Arbeitskollegen auf, dass uns allen der Verein "Berliner Unterwelten" in seiner Gesamtheit erhalten bleibt!

Der Button bietet verschiedene Möglichkeiten zur Unterstützung und erläutert zudem den Hintergrund dieser ungewöhnlichen Maßnahme.

 


 

 

Mike Barton

Mike Barton

Mit tiefer Trauer vernehmen wir in diesen Tagen die Nachricht vom Tod unseres guten Freundes, Wegbereiter und Militärhistoriker. Seine Gabe Militärgeschichte mit Freude zu vereinen war inspirierend. In Erinnerung bleiben die vielen Gespräche und die Leidenschaft sein Wissen teilen zu dürfen. Die Lücke die Mike hinterlässt wird nie wieder jemand füllen können.

WER DICH KANNTE, WEIß, WAS WIR VERLOREN HABEN!

Good-bye Mike...

 

Erinnerungen...

 


 

 

OKSNAR-Soviet nuclear weapons in Hungary 1961-1991

OKSNAR - Sowjetische Nuklearwaffen in Ungarn 1961-1991

Vor einigen Tagen erhielt ich die freudige Nachricht, dass das Buch fertig wäre. Jetzt erfülle ich den Autoren gerne den Wunsch und informiere hier über das kürzlich erschienene Buch.

"Nach langen Recherchen ist das Buch mit der umfassenden Geschichte über die in Ungarn stationierten sowjetischen Atomwaffen und ihrer Trägereinheiten während der Zeit des Kalten Krieges fertiggestellt. Es war nicht einfach, die vielen Informationen, unveröffentlichten Dokumente, Pläne und Fotos zu sammeln und in dieses Buch zu bringen. Wir hoffen, dass durch dieses Buch die sowjetische Militärdoktrin und der geplante Einsatz dieser Waffen im Kontext der Geschichte besser zu verstehen sein wird. Wir haben versucht, das 'große Ganze' so eindeutig wie möglich und so einfach wie nötig darzustellen. Leider bleiben dennoch einige Fragen unbeantwortet. Unser Ziel wird es sein, auch diese zu lösen."

"Az elkészült könyv a hidegháború idején Magyarországra telepített, és a Nyugat elleni bevetni tervezett szovjet atomfegyverek, és az azokat célba juttató szovjet és magyar alakulatok átfogó történetéről szól. Nem volt könnyű összegyűjteni mindazokat az információkat, eddig sehol nem publikált dokumentumokat, terveket, fotókat, amelyeket bemutatunk ebben a könyvben, de reméljük, hogy ezáltal sikerül az embereknek jobban megismerni és megérteni az atomfegyverek bevetésével kapcsolatos egykori szovjet katonai doktrínát. Megpróbáltuk a "teljes képet" a lehető legalaposabban összerakni, de sajnos még sok a megválaszolatlan kérdés. A célunk, hogy ezekre is megoldást találjunk."

"Finally the book of the comprehensive history of those Soviet nuclear weapons and their delivery units  - Soviets and Hungarian too - which were stationed in Hungary and planned to use again the West in the Cold War era is completed. It was not easy to collect all the informations, unpublished documents, plans and photos which are presented in this book, but - we hope - the result is to help people know and understand more the Soviet military doctrine of using this kind of weapons in that period of history. We have tried to make the "big picture" as clear as possible but unfortunately several questions are still unanswered. Our aim is to solve them as well."

Bezugsquelle


 

Konversionssommer 2019

Auch in diesem Jahr (2019) fand wie gewohnt der "Tag der Konversion" auf dem ehemaligen Gelände der Garnison Vogelsang statt. In diesem Jahr jährte sich der Abzug der WGS zum 25mal, daher das Motto:

"до свидания / do swidanja" - 25 Jahre Konversion statt Garnison.

An dieser Stelle möchte ich mich für das hohe und vielfältige Interesse an der Geschichte der Garnison bei allen Besuchern bedanken! Es war mir wie immer ein Vergnügen sie begleiten zu dürfen. Dazu passen liebe Grüße in die Schweiz, nach Beeskow, Neustrelitz, Prenzlau und Kurtschlag. Das Interesse war wie die Jahre zuvor, selbst bei diesen hohen Temperaturen ungewöhnlich hoch. Selbst die 'lange' Führung um 13 Uhr war, trotz schwüler Hitze, sehr gut besucht und endete diesmal wieder mit zahlreichen Nimmermüden gg. 18:00 Uhr.

Richtigstellung.
Eine von mir falsch gegebene Information im Bezug auf den Wachdienst am Bunkerareal: die Beobachtungstürme waren in den Jahren 1979-81 doch Tag und Nacht besetzt, zwischen dem 1. und 2. Zaun befand sich eine Hundelaufanlage.

(Quelle: Bild 2: M. Jerratsch)

Flyer Konversion

1) Fahrradtour über einige Teile des Geländes

2) eine 'kleine' Führung zu den Montagebunkern und der Feldstellung der Systeme R-5M
beide beginnen jeweils ca. um 10:00 Uhr.

3) 'lange' Führung über das gesamte Gelände gg. 13 Uhr

Termin: Samstag, 31.08.2019, 10:00

Eine Anmeldung für die Führungen ist nicht notwendig. Unbedingt vorzulegen ist ein gültiger PA oder Reisepass für die Registrirung vor Ort. Dies dient dem Haftungsausschluß und der Belehrung. Sie betreten ein Munitionsbelastetes Gebiet, welches durch entsprechende Schilder gekennzeichnet ist.

Alle Neugierigen, Fotografen und Fragensteller können diese legale Möglichkeit der öffentlichen Begehung nutzen und sich vor Ort über die Geschichte der Garnison und über den Fortschritt der Rückbaumaßnahmen informieren. Das Interesse an unserer Geschichte und der Garnison reißt nicht ab. Vor allem junge Leute werden immer neugieriger. Das freut mich!

Treffpunkt ist wie die Jahre zuvor, die ehem. Parkettfabrik am Burgwaller Weg 1A sein. Seit dem letzten Konversionssommer wurden wieder einige Gebäudeflächen entsiegelt (u.a. die Garagen der TLA mit Werkstatt). Dennoch gib es auf dem großen Areal noch einiges zu entdecken.